Memo und ein gutes Gedächtnis – Spiele für den Herbst

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    Wenn draußen die Blätter fallen, es früh dunkel wird und der Tee dampfend auf dem Tisch steht – dann ist die perfekte Zeit, ein Spiel auszupacken. Am besten eines, bei dem die ganze Familie mitmacht. Memo-Spiele sind da ideal, nur mit einem Haken: Die Kinder haben uns Erwachsene gnadenlos im Griff. Da können wir einpacken. Und bei den folgenden drei Tipps ist es nicht anders …

    Milchzähne? Da sind die Kinder Experten. Aber was passiert, wenn die Zahnfee selbst Zahnschmerzen hat? Genau dann treten wir als Mäusebande auf den Plan. Unsere Mission: die Zähne der Tiere einzusammeln – nachts, versteht sich. Doch Vorsicht: Die Beißerchen von Hase, Tiger oder Krokodil sind nicht gleich groß. Und bis zum Sonnenaufgang muss alles in der Schatztruhe sein!

    Die Tiere verstecken sich im Wald, wir geben uns gegenseitig Tipps, in welcher Reihe oder Spalte sich das richtige Kärtchen findet. Ob der Tipp stimmt? Tja – wer ein gutes Gedächtnis hat, ist klar im Vorteil. Für Profis gibt’s die Variante mit Eulenfee, magischen Gegenständen und Bösewichten – die allerdings mehr putzig als fies wirken. Die charmante Spielgeschichte und die liebevolle Gestaltung ziehen die Kinder sofort in ihren Bann. Und die Kinder verlieren so ganz nebenbei die Angst vorm Wackelzahn …

    Die Mäusebande von Christophe Lauras ist erschienen im Verlag Game Factory, es kostet ca. 28 Euro.

    Wir bleiben im Wald – diesmal im märchenhaften Fabelwald. Der alte Zauberer sucht einen Nachfolger, und 2 bis 4 Zauberlehrlinge treten an. Wer zuerst drei Schlüssel findet und sie sicher in seinen Zauberturm bringt, gewinnt. Klingt einfach? Von wegen. Denn die Waldplättchen liegen verdeckt, und nach jedem Zug werden sie wieder umgedreht. Ja, genau: Memo, die Zweite.

    Dazu kommen Aufträge, die der alte Zauberer einem ständig vor die Nase setzt. Mal hilft eine Fee, mal nervt ein Troll, und der Drache … den sollte man besser nicht treffen. Auch hier gilt: Wer ein gutes Gedächtnis hat, ist klar im Vorteil. Auch hier sorgt eine erweiterte Variante für mehr Abwechslung für ältere Kinder. Das ist gut, denn die Standard-Version ist – wie der Name schon sagt – etwas zu sehr standard.

    Fabelwald von Jeff Warrender ist erschienen im Verlag Schmidt Spiele, es kostet ca. 25 Euro.

    Jetzt aber – endlich ein Spiel, bei dem wir Erwachsenen endlich mal die Nase vorn haben! Dachte ich zunächst … Crazy Heads ist ein wimmeliges Suchspiel mit lauter ulkigen Außerirdischen vom Planeten Sunaru. Da gibt’s etwa Schabü (nur ein Auge), Öffelmöffel (Irokesenfrisur) oder Supernose (na, wer errät’s?). Und die gilt es zu finden. Besser gesagt genau eines

    Auf jeder Karte wuselt es nur so vor Köpfen – auf beiden Seiten. Manche tauchen mehrfach auf. Aber nur einer ist einzigartig – und genau den gilt es zu finden. Tja, wer ein gutes Gedächtnis hat, ist klar im Vorteil. Die Karte darf mehrfach gewendet werden. Zwei Teams spielen gegeneinander. Das ist hilfreich, denn so wird die eigene Schwäche ein wenig eingedämmt. Gut, wer mehr Kinder in seinem Team hat. Die können sich einfach die verrückten Wesen besser einprägen. Nein, auch hier: Kinder schlagen die Erwachsenen. Es steht drei zu null!

    Crazy Heads von Thomas Schneider-Axmann ist erschienen im Verlag moses., es kostet ca. 17 Euro.

    Über den Autor:

    Brettspielexperte Bernhard Löhlein stellt in Bayern mittendrin neue Spiele vor. Seit Jahrzehnten befasst sich der Ingolstädter Journalist (und Mitglied im Spieleclub Ali Baba) mit Brettspielen. Er war zudem viele Jahre  Sprecher der Jury zum Spiel des Jahres.

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