Dombauverein in Eichstätt gegründet

Hotel Tipps

Wander-Tipps mit Mystery Faktor

Beim Wandern steht der Naturgenuss im Vordergrund. Das Entschleunigen. Die körperliche Betätigung. Neben herrlichen Hängen, traumhaften Wäldern und Wiesen und beeindruckenden Felsen kann man...

Orchesterinitiative Ingolstadt: Weihnachten im alten Wien

Die Orchesterinitiative Ingolstadt lädt zum Herbstkonzert am Samstag, den 25.11.2023 um 19.30 Uhr in den Spiegelsaal im Kolpinghaus ein. Im Mittelpunkt steht „Weihnachten im...

Markt der Handwerkskunst im Bauerngerätemuseum

In den Sommermonaten läuft der Veranstaltungsmotor im Bauerngerätemuseum Hundszell heiß. Als erster Höhepunkt steht der zweitägige Markt der Handwerkskunst am 17. und 18. Juni vor der Tür. Gut 30 Aussteller/-innen...

weitere Artikel

Teilen

Um den Dom in Eichstätt, eines der herausragenden Baudenkmäler im Bistum, zu erhalten und zu pflegen, ist ein Dombauverein gegründet worden. Der Verein hat laut Satzung die Aufgabe „den baulichen Unterhalt des Domes als Gotteshaus und die Pflege der dem Dom zugehörigen Kunstwerke und Schätze ideell und finanziell zu unterstützen.“ Bei der Gründungsversammlung wurde Dompropst Alfred Rottler zum Vorsitzenden und der frühere Eichstätter Bürgermeister Josef Schmidramsl zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Schriftführer ist Studienrat Andreas Graf. Wolfgang Gebhard von der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte übernimmt das Amt des Schatzmeisters. Zum Vorstand gehören weiterhin die Beisitzer Rita Böhm, Karl Daum, Martina Edl, Josef Grienberger, Manfred Roppelt und Karl-Heinz Schlamp. Weitere Vorstandsmitglieder Kraft Amtes sind der Summus Custos des Doms, ein Vertreter des Domkapitels, der Dompfarrer sowie ein Vertreter des diözesanen Bauamtes.

Im Rahmen der Generalsanierung des Doms will der Dombauverein Projekte finanziell unterstützen, für die es keine staatlichen Zuschüsse gibt. Dazu gehören die Errichtung eines barrierefreien Zugangs, der Erhalt des Nordportals oder die Reinigung der Orgel. Weiterhin hat der Verein die Aufgabe, das Baudenkmal für die Öffentlichkeit zu erschließen. „Ja, wir brauchen Geld, aber wir möchten diesen Kunstschatz noch mehr den Menschen, auch den Suchenden und Fragenden, ins Bewusstsein rufen“, sagte Dompropst Alfred Rottler bei der Gründungsversammlung. Er hoffe, dass sich noch viele weitere Interessierte dem Verein anschließen werden.

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts hatte es einen Dombauverein gegeben, der aber seit längerem aufgehört hatte zu existieren. Derzeit ist der Dom wegen der Renovierung geschlossen. Die Gesamtkosten werden zum jetzigen Zeitpunkt mit 17,2 Millionen Euro beziffert. Davon fallen 12,2 Millionen für den Freistaat an, das Bistum übernimmt rund 5 Millionen. Die Wiedereröffnung ist für Ostern 2024 geplant. (pde)

Anzeige