Tanz auf der Tenne und Singen im Jura-Bauernhofmuseum

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    Am Sonntag, 25. September darf wieder getanzt werden im Jura-Bauernhofmuseum Hofstetten. Der Museumsförderverein und die 2. Gauvolkstanzpflegerin vom Donaugau-Trachtenverband, Maria Jacob, laden ab 14 Uhr zum gemeinsamen Volkstanz im historischen Ambiente des urigen Museumsstadels. Es spielt dazu die Möckenloher Blechmusi auf und sorgt für beste Stimmung. Tanzleiterin Maria Jacob wird zum Auftakt den Auftanz anführen und alle weiteren Tänze begleiten. Jung und Alt, Könner und Nichtkönner sind herzlich willkommen, das Tanzbein zu schwingen oder auch ganz einfach nur zuzuschauen, zuzuhören und zu genießen. Wer sich schon vorab auf den Nachmittag einstimmen möchte, darf gerne zum Volkstanz-Übungsabend am Freitag, den 23. September, um 19 Uhr, ebenfalls im Museum, vorbeikommen. Vorkenntnisse im Volkstanz sind nicht erforderlich. Eine Anmeldung bei Maria Jacob (mj1983@web.de oder 08406/918704 oder 0171/5759595) ist erwünscht, aber auch Kurzentschlossene sind willkommen.

    Ein weiteres Highlight dieser Veranstaltung sind Ernst Schusser und Eva Bruckner, die beliebten Sänger vom „Förderverein für das Volksmusikarchiv“, die auch heuer wieder zu einem Mitsing-Nachmittag ins Bauernhofmuseum Hofstetten einladen, unter dem Motto: „Hiatamadl, dem Gickerl und dem Friederikerl!“ Dieses Mal wird augenzwinkernd etwas Neues ausprobiert: Beim „Tanz auf der Tenne“ mit der „Möckenloher Blechmusik“ wird mit allen Besuchern – Tänzern und Nichttänzern – lustige Tanzlieder gesungen, wie sie früher auf dem Tanzboden angestimmt wurden. Einige davon konnten noch bei Feldforschungen im Landkreis Eichstätt in den 1980-er Jahren aufgezeichnet werden: Texte zum Siebenschritt, Gickerl-Polka, Kreuzpolka aber auch zu Zwiefachen, zu Landler und Walzer, zu Schottisch, Polka und Galopp. Oft sind es Unsinnsverse – und oft kommt auch die Erotik in den Versen nicht zu kurz! In den Tanzpausen werden mit allen Besuchern die gewohnten und bekannten Moritaten und geselligen Wirtshauslieder angestimmt.

    Während des Festes kann natürlich nochmal die Sonderausstellung „Sichel und Sense – Archaisches Werkzeug mit großer Symbolkraft“ besichtigt werden. Für Kaffee und Kuchen sorgt in gewohnter Manier der Bäuerinnen-Backservice Ingolstadt. (pp)

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