Tag der Restaurierung in Ingolstädter Museen

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    Am Sonntag, 16. Oktober, veranstaltet der Verband der Restauratoren den Europäischen Tag der Restaurierung in Deutschland. Europaweit geben Restauratorinnen und Restauratoren an diesem Sonntag exklusive Einblicke in ihre Arbeitsplätze, die sich in Museen, privaten Ateliers, den Hochschulen, Denkmalämtern, Archiven und Schlösserverwaltungen befinden.

    Die Museen der Stadt Ingolstadt ermöglichen am Europäischen Tag der Restaurierung einen Blick hinter die Kulissen der Museumsarbeit. Die städtische Restaurierungswerkstatt ist geöffnet und aktuelle Projekte werden präsentiert.

    Die Restaurator/-innen der Städtischen Museen stellen gemeinsam mit freiberuflichen Kolleginnen eine spannende Auswahl an Objekten aus den einzelnen Sammlungsdepots vor und laden dazu ein, diese unter konservatorischen Aspekten zu betrachten. In den verschiedenen Häusern wird ein vielfältiges und interessantes Programm für die ganze Familie angeboten.

    Im Deutschen Medizinhistorischen Museum kümmern sich zwei Holzrestauratorinnen um den „Patient Hl. Sebastian“. Im Stadtmuseum gibt es spannende Einblicke in die Buch- und Papierrestaurierung. Bei einer Führung durch die Ausstellung „Reflections – Spiegelwelten“ wird im Museum für Konkrete Kunst gezeigt, welche Aufgaben Restaurator/-innen im Museumsbetrieb haben. Bei einem Workshop im Marieluise-Fleißer-Haus lernen Kinder auf spielerische Weise, wie Bilder von Krankheiten geheilt werden und dürfen ihr eigenes Kunstwerk herstellen.

    Ebenso besteht die seltene Möglichkeit, die städtische Restaurierungswerkstatt zu besichtigen. Diese ist im rechten Seitenflügel des Kavalier Hepp, Auf der Schanz 45, eingerichtet. Dort veranschaulichen die städtischen Restauratoren Jürgen Halm und Julia Steves, mit wie vielen unterschiedlichen Objekten und Materialien aus der Ingolstädter Museumslandschaft sie sich konservatorisch beschäftigen – angefangen bei Gemälden und zeitgenössischer Kunst, über verschiedene Textilobjekte bis hin zu kostbar verzierten Möbeln. Außerdem sind zwei Restauratorinnen aus den Bereichen Gemälde und Kunsthandwerk vor Ort.

    Auch die Asamkirche Maria de Victoria beteiligt sich am Tag der Restaurierung. Bei verschiedenen Führungen werden die Raumschale und die Außenfassade aus der Sicht eines Stuckrestaurators nahegebracht.

    Die Eröffnung findet um 10.30 Uhr durch den Kulturreferenten Gabriel Engert im Barocksaal des Stadtmuseums statt. Nach einer kurzen Einführung folgt ein Vortrag der Buch- und Papierrestauratorin Florine Licitar-Mertz.

    Für den Tag der Restaurierung gibt es ein Kombiticket für 5 Euro. Dieses beinhaltetet den Eintritt in alle städtischen Museen (Stadtmuseum, Deutsches Medizinhistorisches Museum, Museum für Konkrete Kunst, Marieluise-Fleißer-Haus, Asamkirche Maria de Victoria, Lechner Museum und Bauerngerätemuseum). Das Kombi-Ticket kann an diesem Tag in allen Häusern erworben werden. Tickets gibt es auch vorab in den Online-Shops des Deutschen Medizinhistorischen Museums und des Museums für Konkrete Kunst. Für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre ist der Eintritt frei.

    Weitere Informationen und das gesamte Programm gibt es unter www.ingolstadt.de/museen und www.tag-der-restaurierung.de.

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