Urkunde „Umwelt- und Klimapakt Bayern“ für die Linde in Schambach

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    Der Eichstätter Landrat Alexander Anetsberger hat im Beisein von Kipfenbergs 1. Bürgermeister Christian Wagner und Rebecca Färber-Engelhardt (Mitarbeiterin der Wirtschaftsförderung des Landkreises Eichstätt) dem Hotel-Gasthof „Zur Linde“ in Kipfenberg-Schambach die Urkunde über die erfolgreiche Teilnahme am Umwelt- und Klimapakt Bayern überreicht. Der Bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber, verlieh dem traditionsreichen Familienbetrieb, der seit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt ist, die Urkunde als Dank und Anerkennung für dessen Verpflichtung zu einer qualifizierten freiwilligen Umweltleistung, die weit über die rechtlichen Vorgaben hinausgeht. Inhaber Martin Stiegler sen. freute sich zusammen mit Juniorchef Martin Stiegler jun. über die persönliche Überreichung durch den Landkreischef vor Ort im Schambachtal.

    Die freiwilligen Umweltleistungen des Gastro- und Hotelbetriebs gehen weit über die rechtlichen Vorgaben hinaus. Die Teilnahmekriterien zur Aufnahme in den Umwelt- und Klimapakt Bayern für Hotellerie und Gastronomie sind sehr umfangreich: Abgeprüft werden u.a. Bereiche wie Nachhaltige Betriebsführung und Organisation, regelmäßiger Dokumentation, Heizungsanlage, Nutzung erneuerbarer Energien, Beleuchtung, Abfall, Wasser/Abwasser und Gewässerschutz, Beschaffung, Bau/Einrichtung und Außenanlagen, Transport und Verkehr sowie Information und Motivation von Gästen. „Es verdient höchste Anerkennung, wie viele qualifizierten freiwilligen Umweltleistungen dieser Hotel- und Gastronomiebetrieb aufweist, der seit mehr als 140 Jahren in Familienbesitz ist“, lobte Landrat Anetsberger. Der Umweltgedanke sei in diesem Betrieb fest verankert, der Betrieb war von 2018 bis 2020 Umweltpakt-Teilnehmer und konnte dieses Engagement mit der neuen Urkunde nun bis März 2026 verlängern. In der Laudatio hob der Landkreischef u.a. die laufende Fortbildung des gesamten Teams in Umweltschutzmaßnahmen, den Betrieb einer Solarkollektoranlage, einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, einer Photovoltaikanlage, den 100-prozentigen Bezug von Ökostrom, die Verwendung von LED-Leuchtmitteln und Wasserspareinrichtungen sowie den Einsatz von E-Fahrzeugen (inkl. E-Bikes für Gäste) hervor. Erwähnenswert ist auch der Hinweis der Gäste auf die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und der Bezug von Lebensmitteln überwiegend aus regionalem Anbau.

    Der Umweltpakt Bayern wurde gemeinsam zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der Bayerischen Wirtschaft vereinbart, bayerische Unternehmen leisten darin einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. „Ihr Unternehmen gibt ein Beispiel für freiwilligen und offensiven Umweltschutz, auch für alle Gäste“, unterstrich Anetsberger bei der Urkundenübergabe. Umweltpaktteilnehmer seien wichtige Vorbilder auf dem Weg zu einem nachhaltigen umweltfreundlichen Bayern. Der Pakt beruht auf Freiwilligkeit, Eigenverantwortung und Kooperation. Jedes teilnehmende Unternehmen hilft dabei mit, den Klimawandel zu begrenzen und zu bewältigen, die Energieeffizienz zu verbessern und umweltorientiertes Management im Unternehmen zu stärken. (lra-ei)

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