Saisonabschluss mit Stargeigerin Alina Pogostkina

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    Die Abo-Saison 2022/23 des Georgischen Kammerorchester Ingolstadt (GKO) findet ihren festlichen Abschluss mit dem zehnten Abonnementkonzert am Donnerstag, 22. Juni, um 20 Uhr im Festsaal Ingolstadt. Zu Gast ist die gefeierte Violinistin Alina Pogostkina im Konzert „Distant Light“ des lettischen Komponisten Peteris Vasks. Zwei Sinfonien von Joseph Haydn und Ludwig van Beethoven umrahmen das Solokonzert. Die Leitung hat der Chefdirigent und künstlerische Leiter des GKO, Ariel Zuckermann. Vor dem Konzert gibt es um 19.30 eine Einführung mit Dr. Marco Frei.

    P?teris Vasks wurde 1946 in Lettland geboren. Heute lebt er in Riga und zählt zu den bedeutendsten Komponisten seines Heimatlandes. Für ihn steckt im „Fernen Licht“ viel „Nostalgie mit einem Anflug von Tragik – Kindheitserinnerungen, aber auch funkelnde Sterne Millionen von Lichtjahren entfernt“. Mit diesen Worten kommentiert der er sein 1996/97 für Gidon Kremer komponiertes Violinkonzert „Distant Light“. Für diese Klangsprache ist Alina Pogostkina eine stilsichere, kenntnisreiche Anwältin. Beim Label Wergo hat die in Sankt Petersburg geborene und in Berlin lebende Geigerin 2012 eine hochgelobte CD vorgelegt, die unter dem Titel „Vox Amoris“, Werke von Vasks für Violine und Streichorchester dokumentiert, darunter auch das Violinkonzert ist vertreten. Eine durchaus kontrastierende Einleitung hierzu bildet Joseph Haydns 80. Sinfonie, die mit ihrem brillanten Presto-Finale ein wahres „Kabinettstück an bizarrem Humor“ voranschickt. Die Saison endet mit Pauken und Trompeten: Ludwig van Beethovens „Eroica“ setzt einen strahlenden Schlussakkord.

    Alina Pogostkina kam 1992 mit ihren Eltern, ebenfalls professionelle Geiger, nach Deutschland. Sie studierte bei Christoph Poppen und Antje Weithaas und gehört heute zu den Solisten/-innen, die innerhalb kurzer Zeit zu international gefeierten Shooting Stars avancierten. 2005 gewann sie den Internationalen Jean Sibelius Violinwettbewerb. Als Siegerin und Preisträgerin weiterer zahlreicher internationaler Wettbewerbe tritt sie heute weltweit mit bedeutenden Orchestern auf wie dem Mozarteum-Orchester Salzburg oder dem City of Birmingham Symphony Orchestra und mit Dirigenten wie Michail Pletnjow, Sir Roger Norrington oder Christoph Eschenbach. Sie gastiert auf bedeutenden Festivals von Aspen (USA) über Baden-Baden bis Schleswig-Holstein. Bei allem internationalen Erfolg ist sie dennoch nicht dem Mainstream gefolgt, sondern sie hat sich immer für unbekanntes und neues Repertoire eingesetzt. Alina Pogostkina spielt die Stradivari „Sasserno“ von 1717, die ihr von der Nippon Music Foundation zur Verfügung gestellt wird.

    Das Georgische Kammerorchester Ingolstadt ist das musikalische Herz der Stadt und gleichzeitig ein kultureller Leuchtturm mit überregionaler Strahlkraft. 2020 konnte mit dem 30. Jubiläum des Orchesters eine einzigartige Erfolgsgeschichte gefeiert werden. Mit seinen Konzertreihen in der Region, internationalen Gastspielen, seinen Kinder- und Jugendprojekten sowie vielbeachteten CD-Produktionen macht das GKO beständig auf sich aufmerksam. Es genießt nicht nur ein hohes Renommee in der Musikwelt, sondern erschließt sich beharrlich neue, auch jüngere Publikumskreise. Der international angesehene israelische Dirigent Ariel Zuckermann war bereits von 2007 bis 2011 zum Chefdirigenten des traditionsreichen Klangkörpers gewählt worden, zu dem er 2021 als künstlerischer Leiter zurückkehrte. Daneben ist Zuckermann seit der Saison 2015/2016 Musikdirektor des Israel Chamber Orchestra und zählt mittlerweile zu den gefragtesten Dirigenten seiner Generation.

    Konzertprogramm:

    Joseph Haydn (1732-1809)
    Sinfonie Nr. 80 d-Moll Hob I:80

    Peteris Vasks (geb. 1946)
    Violinkonzert „Distant Light“ (1996/97)

    Ludwig van Beethoven (1770-1828)
    Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 („Eroica“)

    Georgisches Kammerorchester Ingolstadt
    Alina Pogostkina | Violine
    Ariel Zuckermann | Leitung

    Weitere Informationen finden Sie auf der Website
    https://georgisches-kammerorchester.de/

     

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