Barocktage Schrobenhausen: Auftakt mit Händels Wassermusik

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    Ziemlich genau 15 Jahre nach dem Gründungskonzert anno 2008 beginnen an diesem Wochenende die Schrobenhausener Barocktage. Zum Auftakt wird eines der ganz großen Werke der Musikgeschichte aufgeführt – Händels „Wassermusik“. Gespielt wird sie zwar nicht auf einem Fluss, wie damals im Original, als sie am 17. Juli 1717 eine Lustfahrt König Georges I. auf der Themse begleitete, sondern in der ehrwürdigen Stadtpfarrkirche St. Jakob. Beginn ist am Freitag um 18 Uhr.

    Karten gibt es noch in verschiedenen Kategorien für 14 bis 34 Euro (ermäßigt 8 bis 14) unter www.barockmusik.info. Das geneigte Publikum wird dann den Auftritt eines Ensembles erwarten, das international besetzt und auch international aktiv ist: Concerto München heißt das Orchester, das für den großen Festivalauftakt engagiert wurde. 2016 von dem Organisten und Cembalisten Johannes Berger gegründet, begeistert das junge Originalklangensemble Publikum und Presse stets mit erfrischender Virtuosität und ansteckender Musizierfreude. Es ist das herausragende Potenzial der einzelnen Musikerinnen und Musiker und die hohe gegenseitige Wertschätzung, die das international besetzte Ensemble einzigartig machen. Renommierte Auszeichnungen und Preise, wie etwa beim Wettbewerb für Alte Musik Brügge, dem Biagio Marini-Wettbewerb oder dem Grand Prix Bach de Lausanne, bestätigen die hochkarätige Besetzung der einzelnen Mitglieder. Concerto München arbeitet regelmäßig mit namhaften Chören und Vokalensembles wie etwa dem Tölzer Knabenchor oder dem Heinrich-Schütz-Ensemble Vornbach sowie führenden Solisten zusammen.

    Mit der Aufführung der Händel‘schen „Wassermusik“ setzen die Freunde der Barockmusik Schrobenhausen mit ihrem Intendanten Jakob Rattinger ein weiteres Ausrufezeichen, das dazu geeignet ist, den überregionalen Ruf des Festivals zu mehren. Der Freistaat Bayern wirbt längst überregional mit dem, was in Schrobenhausen entstanden ist. Früher war die kleine Stadt an der Paar vor allem als Rock-Mekka überregional bekannt, inzwischen wurde der Ruf als Musikstadt gemehrt. Längst gibt es in Schrobenhausen Exzellenz in anderen Genres, Jazz, Volksmusik – und vor allem eben auch Alte Musik.

    Von Beginn an war es den Organisatoren wichtig, die historischen Werke in einen inhaltlichen Kontext einzubinden, das wird auch heuer so fortgesetzt: Am Sonntag um 10.30 Uhr warten die Musikwissenschaftlerin Andrea Zedler und der Historiker Jörg Zedler mit einem musikalisch ummalten Vortrag auf: „Herrscherpracht und Sinnesfreuden“ ist er überschrieben, denn darum geht es in diesem Jahr: Festival Nummer 15 ist nämlich mit dem Motto „Pleasure Gardens“ überschrieben. Jakob Rattinger spiel bei der Matinee, die in Kooperation mit dem Verkehrsverein Schrobenhausener Land im Spiegelsaal der Sparkasse Schrobenhausen stattfindet, live. Der Eintritt zum Vortrag ist frei, Spenden für die Musikerinnen und Musiker werden aber gerne angenommen.

    Weitere Infos zu den Barocktagen Schrobenhausen gibt es unter barockmusik.info.

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