Vorverkauf für die Ingolstädter Jazztage gestartet

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    Klangreich, frisch, voller Entdeckungen und mitreißend, so gestalten sich die 41. Ingolstädter Jazztage, die vom 31. Oktober bis 16. November unter der neuen künstlerischen Leitung von Wolfgang Haffner stattfinden werden. Der Vorverkauf für alle Veranstaltungen hat begonnen! Tickets gibt es ab sofort online bei Ticket regional unter www.ticket-regional.de/stadt-ingolstadt-kulturamt sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen.

    Die Informationen zum Programm finden sich auf der neuen Website der Ingolstädter Jazztage unter https://www.kulturamt-ingolstadt.de/jazztage/.
    Die bestehenden Kanäle auf Instagram (ingolstaedter_jazztage) und Facebook (Ingolstädter Jazztage) sind wiederbelebt und werden spannende Inhalte rund um das Festival liefern. Ein kleines Special gibt es auch dazu!

    „Seit über vierzig Jahren bringen die Ingolstädter Jazztage sehr erfolgreich nationale und internationale Musikschaffende, heiß gehandelte Geheimtipps, etablierte Jazzgrößen sowie regionale Newcomerinnen und Newcomer auf die Bühnen der Stadt. Darüber freue ich mich und bin schon sehr gespannt auf das neue und anregende Programm!“, so Kulturreferent Gabriel Engert.

    Das diesjährige Festival startet feierlich mit dem Grand Opening am Donnerstag, 31. Oktober im Maritim Congress Zentrum. Das ist die unterhaltsame und musikalisch-virtuose Eröffnungsgala, die erstmals letztes Jahr alle Gäste schwungvoll in das Festival einstimmte und für Begeisterung sorgte. Heuer führen die Schauspielerin Olivia Wendt und der Tuba-Virtuose Andreas Martin Hofmeir mit Charme und guter Laune durch den festlichen Abend, Verleihung des renommierten Jazzförderpreises 2024 inklusive. Special Guest ist Wolfgang Haffner, internationale Musikerpersönlichkeit und Meister des Schlagwerks. Es spielt das wirkmächtige SchutterNeun Jazzorchester unter der Leitung von Heiner Schmitz. Der Eintritt ist frei. Um rechtzeitige Anmeldung wird gebeten. Das Platzangebot ist begrenzt. www.ticket-regional.de/stadt-ingolstadt-kulturamt

    Am Samstag, 2. November werden die Jazztage zur Bühne für die beliebte regionale Szene, die alljährlich das Publikum begeistert. Die Söhne und Töchter Ingolstadts werden mit einem Mix aus eigenen Stücken und denen ausgewählter Komponisten auftreten. Das organisch gewachsene Ensemble, darunter etliche Preisträger/-innen des Jazzförderpreises, bewegt sich lässig und doch kraftvoll von Jazz mit Latin-Touch über New Soul bis zu gelegentlichen Pop-Arrangements.

    Am gleichen Abend findet The young, the old & the club statt. Unter dem Motto „Listening Together“ gibt es zu Beginn einen moderierten Talk über Gott, die Welt, Musik und Business. Danach wird die Neue Welt zur bayerischen Listening-Bar, ohne stilistische Zwänge. Künstler/-innen können ihre Musikwelten vorstellen und sich locker mit den Gästen austauschen. Es eröffnen sich dabei Einblicke in Werdegänge, Hörgewohnheiten, Vorlieben, und wahre Magie passiert. Zu Gast am 2. November ist DJ Amir, der Wahl-Brooklyner, der die Turntables kreisen lässt und mit seinem Mix aus Hip-Hop, Gospel und Soul rhythmische Schneisen in die Novembernacht schlägt.

    Chris Böttcher © Martin Douglas

    Jazz meets Kabarett heißt es am Sonntag, 3. November, wenn Bayerns wohl vielseitigster Musik-Comedian, Chris Boettcher, mit seiner großen, erstklassig besetzten Big Band und neuen, ausschließlich eigenen Songs anreist. Der Künstler präsentiert gemeinsam mit seiner BBB – der 17-köpfigen Boettcher Big Band – ein Programm mit Musik im Stil von Frank Sinatra und Michael Bublé, gewohnt unterhaltsam moderiert und meisterhaft arrangiert von Andreas Unterreiner. Der Abend bietet ein Big-Band-Panorama auf höchstem musikalischem Niveau – mit viel Charme, Witz und guter Laune.

    Das ambitionierte Projekt Young Jazz integriert sich mit seinen musikvermittelnden Formaten für Kinder und Jugendliche dieses Jahr erstmals zeitlich in das Festival und wird vom 5. bis 11. November zeigen, wie erfolgreich die Nachwuchsarbeit für Ingolstadt sein kann. Mit Jazz for Kids und Jazz an Schulen engagiert sich das Festival stark dafür, die Kinder und jungen Leute in der Stadt und ihrer Umgebung für den Jazz zu begeistern.

    Jan Garbarek © Bremme & Hohensee

    Am Dienstag, 5. November gibt es ein Grand Concert mit Jan Garbarek, der ein großer und internationaler Meister der Klänge ist. Der norwegische Saxophonist ist Weltstar und Konstante des europäischen Jazz zugleich. Seine Kompositionen erreichen überirdische Strahlkraft und werden bei Konzerten zu einer sinnlichen Sensation und lassen das Publikum ruhig und wortlos werden. Seine Alben (ECM) sind Meilensteine der weltweiten Jazzgeschichte, „Officium“ wurde der wohl größte musikalische Crossover-Erfolg aller Zeiten. Jan Garbarek kommt nach Ingolstadt mit seinen langjährigen musikalischen Weggefährten, Pianist Rainer Brüninghaus, Bassist Yuri Daniel aus Brasilien und Trilok Gurtu, der wilde Trommelmagier aus Indien, der indische und westliche Musiktraditionen kongenial verbindet und damit berühmt wurde.

    „Die Musikerinnen und Musiker, die bei den Ingolstädter Jazztagen mitwirken, überzeugen mit ihrer einmaligen musikalischen Energie und ihrem echten Herzblut“, so Tobias Klein, Leiter des Kulturamts. „Sie faszinieren Menschen jeden Alters, die Jahr für Jahr die einzigartige Atmosphäre in unserer Stadt genießen. Ein leuchtendes Beispiel dafür ist Jazz in den Kneipen. Dieser Abend beeindruckt alle mit seiner Vielseitigkeit, Lebendigkeit und Entdeckungsfreude.“

    Mit einer mitreißenden Mischung aus vielen unterschiedlichen musikalischen Genres zaubert Jazz in den Kneipen am Donnerstag, 7. November eine unvergleichliche Stimmung in die Stadt. In 13 Kneipen und Orten gibt es Konzerte mit Künstlern-/innen aus aller Welt. Die Lokalitäten dieses Jahr sind diagonal., Neue Welt, das „Mo“, Griesmüllers Altstadtbrauerei, B1 – BE ONE, Restaurant Granada, Restaurant Antalya, Rosengasse 2, Tagtraum, ZWØLF by Yankee&Kraut, The Golden, Weinraum, Havana Bar.

    Manz Summer © ACT Mirko Polo

    Bei Jazz in der Kirche am Freitag, 8. November werden drei musikalische Genies in der sakralen Atmosphäre der Kirche St. Pius ein neues musikalisches Universum entstehen lassen: Die Jazzpianistin Johanna Summer und der Saxophonist Jakob Manz zählen ohne Zweifel zu den meistbeachteten Entdeckungen im jungen deutschen Jazz der vergangenen Jahre. Michael Wollny, so schrieb die FAZ, hat das, was einen perfekten Jazzpianisten ausmacht: virtuose Technik, überschäumende Fantasie, Disziplin, Sinnlichkeit und ästhetisches Gespür.

    Premiere im Festival: Am Samstag, 9. November findet die erste Drummer’s Night statt. Die packende Idee stammt von einem, der selbst ein Großmeister des Schlagwerks ist und gleichzeitig der neue künstlerische Leiter der Jazztage, Wolfgang Haffner. Die Drummer’s Night wird ungeahnte Power, mitreißenden Rhythmus und elektrisierende Dynamik auf die Bühne bringen. Mit ihrer Band NEVELL ist die Aschaffenburger Schlagzeugerin Anika Nilles seit vier Jahren unterwegs und bietet einen faszinierenden musikalischen Schmelztiegel aus Einflüssen von Jazz, Funk, Rock, Pop, mit Fokus auf Drumbeats und Synth-Sounds. Benny Greb, wohl einer der besten Schlagzeuger des 21. Jahrhunderts, begeistert mit seiner Band weltweit und zieht bei internationalen Festivals nicht nur die Percussion-Fans in seinen Bann.

    Mit dem Georgischen Kammerorchester verfügt Ingolstadt über ein erstklassiges Ensemble, das weit über die Region hinausstrahlt. Mozarteum-Professor Andreas Martin Hofmeir wird am Sonntag, 10. November am Dirigentenpult stehen und – wie könnte es im Jahr der Tuba anders sein – instrumental und mit ungeahnten Tönen feinsinnig und humorvoll in das musikalische Geschehen eingreifen. Das Repertoire des Abends ist umfangreich und reicht von Gershwin bis Duke Ellington. Das SchutterNeun Jazzorchester gesellt sich vielköpfig und mit Schmiss dazu.

    An zwei aufeinanderfolgenden Abenden zeigen herausragende Talente und Gewinner-/innen ihr musikalisches Können: Das Konzert Förderpreis Bayerischer Jazzverband 2024 mit Olga Dudkova und ihrer Band findet am Dienstag, 12. November statt, das Konzert mit der frisch gekürten Ingolstädter Jazzförderpreisträgerin 2024, Cathy Cyfka am Mittwoch, 13. November.

    jazz:lab ist ein Raum, der sich am Donnerstag, 14. November für Experimente, Innovation, Forschung und Unerwartetes öffnen wird. In der Städtischen Galerie wird ein Raum geschaffen, der Grenzen aufhebt. Die drei Composer-Performer Christopher Dell am Vibraphon, Christian Lillinger am Schlagzeug und Jonas Westergaard am Kontrabass arbeiten an den Schnittstellen von Neuer Musik und Avantgarde-Jazz, Komposition und Improvisation. Gemeinsam mit dem Septett des Trompeters Lars Töpperwien erkunden sie neue Möglichkeitsräume der Musik in Verbindung mit einem weiteren Element, der Lichtkunst, inszeniert von Rebecca Lebrecht.

    Der Ort für die diesjährige Jazzparty des Festivals am Freitag, 15. November ist neu und das Line-up grandios. Im schicken Maritim Congress Centrum werden die angesagtesten Musiker/-innen der Jazzszene spielen: Dirty Loops – Bill Evans Vansband Allstars – Shantel – Jazzrausch Big Band – Torsten Goods & Bans – Nils Wülker & Arne Jansen – Nils Petter Molvær – Viktoria Tolstoy & Jakob Karlzon – Stephanie Lottermoser, Session Band. Jazzpartys in Ingolstadt sind legendär und heiß geliebt. Nirgendwo sonst begegnen sich Musiker/-innen und Publikum so direkt und intensiv und wie hier.

    Mit einem Konzert der Superlative beschließt das Grand Closing am Samstag, 16. November die 41. Ingolstädter Jazztage im Saal des Maritim Kongress Centum. Die aus Schweden stammende legendäre Nils Landgren Funk Unit und das exzellente Wolfgang Haffner Trio mit Special Guest Thomas Quasthoff gestalten das Finale des Festivals. Dieser Abend mit fulminantem Programm ist ein Must-be für Funkliebhaber einerseits und ein Höhepunkt für alle Fans von erstklassiger Jazzmusik gepaart mit außergewöhnlichem Gesang andererseits. Dafür stehen Bassist Thomas Stieger, Schlagzeuger Wolfgang Haffner, Pianist und Organist Simon Oslender sowie einer der vielseitigsten und wandelbarsten Sänger unseres Landes, der Bassbariton Thomas Quasthoff.

    Wir danken den Sponsoren, der Sparkasse Ingolstadt Eichstätt, Audi AG, Herrnbräu, unserem Medienpartner Jazzthing, sowie den Förderern Bezirk Oberbayern und dem Bayerischen Musikrat, ohne deren Engagement dieses Festival in solch einer hohen Qualität nicht möglich wäre.

    Tickets gibt es in der Tourist Information am Rathausplatz (Moritzstraße 19), im Westpark Ingolstadt, im IN-direkt Shop (Moritzstraße 6), im IN-direkt Verlag (Am Lohgraben 27) sowie über Ticket Regional www.ticket-regional.de/stadt-ingolstadt-kulturamt

    Neben Einzeltickets für alle Veranstaltungen bietet das Festival dieses Jahr attraktive Kombitickets für leidenschaftliche Vielbesucher und clevere Sparfüchse:
    Die FESTIVAL-Kombi bietet 30 Prozent Rabatt für fünf Besuche (Grand Concert, Drummer’s Night, Jazz meets Orchester, Jazzparty und Grand Closing)
    Die WEEKEND-Kombi bietet 20 Prozent Rabatt für drei Besuche (Jazz in den Kneipen, Jazz in der Kirche, Drummers Night).
    Die MARITIM-Kombi gibt 20 Prozent Rabatt für zwei Besuche am grandiosen Abschlusswochenende im Maritim (Jazzparty, Grand Closing).

    Das gesamte Programm – Änderungen vorbehalten – ist abrufbar online unter:
    www.kulturamt-ingolstadt.de/jazztage/ (st-in)

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