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Vom Donaumoos in den hohen Norden und nach Osteuropa: Die beiden Wisent-Stiere Donmichi und Donis haben das Gehege des Donaumoos- Zweckverbands in Kleinhohenried verlassen und sollen künftig in der Ferne für Nachwuchs sorgen. Für Donmichi ging es im Tiertransporter in die Slowakei, Donis lebt ab sofort in Kiel.

Geduld bei der Verladung: Für Donmichi ging es in die Slowakei. Vor dem Transport schauen Dr. Johannes Riedl und Betreuerin Paula Fletcher genau hin. Foto: Annette Reindl/Donaumoos-Zweckverband

Das Betreuerteam des Geheges beim Haus im Moos hat mittlerweile viel Erfahrung mit solchen Verladungen. Entsprechend zufrieden zeigte sich Dr. Johannes Riedl, der fachliche Leiter der Einrichtung, nach Abschluss der Aktionen. Bei beiden Stieren sind seinen Worten zufolge züchterische Gründe ausschlaggebend für den Umzug. „Beide weisen eine gute Genetik auf und wären auch für uns interessant gewesen“, erklärt er. Da die Herden im Donaumoos aber gut bestückt sind, sollen die Stiere nun also in der Ferne dazu beitragen, die nach wie vor gefährdete Tierart zu erhalten.

Nachwuchsbulle Donmichi lebt künftig im Wisentgehege in Topoľčianky in der West-Slowakei. Er kam vor knapp zwei Jahren im Donaumoos auf die Welt, seine Eltern sind Zuchtstier Quill und Kuh Lubai. Für seinen Halbbruder Donis, ein Sohn von Quill und Wisent-Dame Donaluna, ging es ins Tiergehege der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel. Mit knapp vier Jahren ist er schon bereit für die Zucht und kann damit bald seinem Vater nacheifern. (dmz)

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