Reife(n) Leistung: Richtfest für Lebenshilfe-Kfz-Werkstatt

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Noch in diesem Jahr sollen hier Autos repariert, Reifen gewechselt, TÜV-Überprüfungen oder Servicetermine durchgeführt werden: Die neue Kfz-Werkstatt der Lebenshilfe Bayern Mitte bietet Kunden und Mitarbeitenden neue Möglichkeiten und ist damit eine Investition in die Zukunft: „Diese Arbeit hier wird es immer geben,“ betonte der Aufsichtsratsvorsitzende der Lebenshilfe Bayern Mitte GmbH, Wendelin Göbel beim Richtfest. Direkt neben der Gärtnerei der Lebenshilfe (Floranum) entsteht die Kfz-Werkstatt, die auf über 900 Quadratmetern noch bessere Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung und neue Service-Leistungen bietet. Das Richtfest war daher auch ein „Fest der gesamten Lebenshilfe-Familie“, wie Göbel erklärte.

Die Zeiten, in denen man sich bei der Einfahrt in die Werkstatt irgendwie einordnen musste, sind künftig vorbei. Drei große Tore stehen zur Verfügung  und eine Halle mit reichlich Luft nach oben, um auch Kleintransporter auf die Hebebühnen zu bekommen. Ein wichtiger Baustein der Anlage ist auch das neue Reifenlager, in dem dank ausgeklügelter Stapeltechnik ca. 600 Reifen zentral gelagert werden können. Bislang waren sie auf mehrere Lebenshilfe-Standorte verteilt. Eine moderne Waschanlage und E-Ladestationen sind ebenfalls Teil der neuen Anlage.

Tanja Wolfsteiner und Roberto Kettmann (Werkstattrat Lebenshilfe Bayern Mitte)

Barrierefreies Arbeiten an den Hebebühnen und Rampen erlaubt es künftig zusätzlichen Mitarbeitenden hier im wahrste Sinne Hand anzulegen: 20 Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigungen sind hier entstanden – sehr zur Freude der Vorsitzenden im Werkstattrat Tanja Wolfsteiner und Roberto Kettmann. Zwei erfahrene KFZ-Meister begleiten diese Arbeitsplätze und garantieren Service auf höchstem Niveau. „Nicht die Einschränkung steht im Vordergrund, sondern das Können,“ betonte Architektin Michaela Ausfelder (eap Architekten) mit Blick auf die Mitarbeit bei diesem Projekt: „Wir haben um jeden Zentimeter gerungen. Das ist für uns kein gewöhnlicher Arbeitsplatz.“

Ingolstadts OB Michael Kern lobte die Lebenshilfe als „herausragend wichtige“ Einrichtung und als bestes Beispiel für regionales Denken. Nach dem traditionellen Richtspruch durch Martin Heyne (Industriebau Probst) nahmen die Gäste aus Politik und Handwerk sowie etliche Mitarbeitende der Lebenshilfe den Bau unter die Lupe. (ma)

Weitere Infos zur Lebenshilfe, die an 12 Standorten in der Region rund 1400 Menschen beschäftigt, finden Sie unter https://www.lebenshilfe-ingolstadt.de/

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