Zukunftsforscher: Das Zwischenmenschliche entscheidet

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Besser hätte es nicht passen können: Auf dem Podium ein Wissenschaftler, der das menschliche Miteinander als den Erfolgsfaktor der Zukunft ansieht. Und im Publikum befanden sich die Mitglieder der Lions Clubs „Auf der Schanz“ und „Hohe Schule“, der Leos, des Rotary Clubs Ingolstadt, des Rotary Clubs Ingolstadt-Kreuztor und die Rotaracter. All diese Serviceclubs verbindet das gemeinsame Engagement für Mitmenschen in schwierigen Situationen.

Im Foyer der Hauptstelle der Sparkasse Ingolstadt-Eichstätt erlebten die Zuschauer einen außergewöhnlichen Abend, in dessen Zentrum der Vortrag von Zukunftsforscher Erik Händeler stand. Dabei hatte die Art des Vortrags schon etwas von Science-Fiction, denn um den Redner herum „schwebten“ 3D Animationen, die den Inhalt beinahe im wörtlichen Sinn be-greifbar machten. Erik Händeler sprach über die „Geschichte der Zukunft“ – und da um die Arbeitswelt der Zukunft. Grundlage seiner Analyse sind die Kondratieff-Zyklen, also Schwankungen der Weltkonjunktur, die jeweils von technischen Neuerungen (z.B. die Dampfmaschine) ausgelöst wurden. Digitalisierung, Internet, Computertechnik – auch wir befinden uns derzeit in einem neuen Technikzeitalter, das Veränderungen in der Arbeitswelt verursacht. Wirtschaftsjournalist Erik Händeler ist keiner, der Angst vor einer High-Tech-Zukunft verbreitet. Im Gegenteil: Zwar übernehme die Technik immer mehr Aufgaben, aber gerade deshalb komme es auch immer mehr auf den Menschen und die menschliche Zusammenarbeit an, so Händeler. Ein gutes Arbeitsumfeld, Teamwork und ein offenes Betriebsklima würden immer entscheidender, um Arbeitskräfte zu halten. Kurz: Der schimpfende Alleinherrscher-Boss sollte in Zukunft der Vergangenheit angehören.

Holten sich nach dem Vortrag gleich das Buch von Erik Händeler: Victoria und Carolin Block

Der kurzweilige Vortragsabend war im Übrigen keine Entertainementveranstaltung, denn – ganz im Sonne der Mitmenschlichkeit – wurden Spenden für die Ingolstädter Tafel gesammelt. Und das auch noch auf sehr zukunftsträchtige Art und Weise, nämlich per EC-Karte über ein mobiles Überweisungsgerät, das auch gleich noch die Spendenquittung ausspuckte. Eine stattliche Spendensumme von 6000 Euro kam zusammen. (ma)

Hier der Bericht der Kollegen von Schanzer.tv

 

 

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