Fest der Kulturen am 21. und 22. Juli im Klenzepark

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    Kontakte zu unseren ausländischen Mitbürgern/-innen zu knüpfen, bestehende zu vertiefen und somit das gegenseitige Verständnis, aber auch das der ausländischen Gruppierungen untereinander zu fördern, hierfür steht das Fest der Kulturen. Es findet am Freitag, 21. Juli, von 17 bis 23.30 Uhr und am Samstag, 22. Juli, von 10 bis 23.30 Uhr an der Donaubühne statt.

    Oberbürgermeister Dr. Scharpf: „Ingolstadt ist eine weltoffene und vielfältige Stadt mit Bürgerinnen und Bürgern aus 140 Nationen. Dieses Miteinander der Kulturen bereichert unsere Stadtgesellschaft. Seit vielen Jahren präsentieren verschiedene Kulturvereine und gruppen auf dem Fest der Kulturen ihre Bräuche, Trachten und Folklore und bieten so ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern ein Kaleidoskop der Kulturen. Ich freue mich auf die neue Auflage des Festes am Donaustrand – auf Musik, Kulinarisches und viele kulturelle Eindrücke. Ingolstadt ist bunt – wohl selten zeigt sich dies auf so engem Raum, wie beim Fest der Kulturen. Herzlichen Dank allen Organisatoren und Beteiligten!“

    Offiziell wird das Fest der Kulturen am Freitag um 18 Uhr von Bürgermeisterin Petra Kleine eröffnet, der Startschuss für zwei Tage, an denen sich Kulturvereine, Institutionen und Gruppen ausländischer Herkunft vorstellen und ihr Land präsentieren können. Die Besucher/ innen erwartet ein kulturelles Angebot aus Tanz, Folklore, Trachten und kulinarischen Köstlichkeiten. Zudem wird am Samstag um 13.15 Uhr der Chor Vox Animae auftreten, der im Oktober 2022 von Julia Salan gegründet wurde und aus geflüchteten Menschen aus der Ukraine besteht.

    Auch der Migrationsrat der Stadt Ingolstadt wird mit einem Stand vertreten sein und über seine Arbeit informieren.

    Freuen kann sich das Publikum wieder auf das Entenrennen, das am Samstag um 17 Uhr startet. Veranstaltet vom Lions Club Ingolstadt stürzen sich die kleinen Gummienten von der Konrad-Adenauer-Brücke in die Fluten der Donau. Neben Sponsorenenten treten auch Enten an, die von den teilnehmenden Kulturvereinen zum Fest der Kulturen gestaltet wurden. Zum ersten Mal wird es eine eigene Länderwertung dieser Enten geben. Wer den Schnabel zuerst über die Ziellinie geschoben hat, wird im Anschluss an den Zieleinlauf auf der Bühne des Fests der Kulturen bekannt gegeben. Das gesamte Rennen wird von der Bühne aus, die erstmals am Donaustrand platziert wird, moderiert.

    Und noch einmal ist die Donau der Schauplatz spektakulärer Bilder: Zum ersten Mal kann man beim Fest der Kulturen Up-Stream-Surfing erleben: Am Samstag haben Besucher auch die Möglichkeit, Ingolstadt aus einer völlig neuen Perspektive kennenzulernen. Denn mit Up-Stream-Surfing können Teilnehmer mitten in der Donau gegen die Strömung surfen – und das ohne Surferfahrung! Dazu braucht es nur eine Brücke und ein Segel, das die Teilnehmer mit angepasster Geschwindigkeit bis zu 200 Meter gegen die Strömung zieht. Spaß & Action sind dabei garantiert. Teilnehmer können sich in die jeweils zweistündigen Surfslots einbuchen: www.upstreamsurfing.com/buchung-ingolstadt/.

    Das Fest der Kulturen zeigt, dass in Ingolstadt ein friedliches Zusammenleben mit ausländischen Mitbürgern/-innen aus etwa 140 Nationen sehr gut funktioniert. Städtisches Leben ist nur möglich, wenn es von gegenseitigem Verständnis und Toleranz geprägt ist und sich die Bürger/-innen, unabhängig von ihrer Herkunft, als eine Gemeinschaft verstehen.

    Ein herzliches Dankeschön geht an die AUDI AG, die heuer erstmalig das Fest der Kulturen als Hauptsponsor unterstützt.

    Historie:
    „Das Vorgängerfest vom Fest der Kulturen hieß Internationales Folklorefest und fand erstmalig 1992 im Rahmen der Landesgartenschau im Klenzepark statt“, erinnert sich Albert Schneider, ehemaliger stellvertretender Leiter des Kulturamts. In Ingolstadt lebten schon immer viele Bürgerinnen und Bürger aus allen Teilen der Welt, nicht zuletzt deshalb, weil in Ingolstadt eine gute wirtschaftliche Struktur vorhanden war. „Deshalb bestand der Wunsch, die Freundschaft der Völker untereinander zu fördern und zugleich auch den Ingolstädterinnen und Ingolstädtern deren Kultur näher zu bringen.“

    Im Laufe der Jahre wurde das Internationale Folklorefest umbenannt in das „Fest der Kulturen“, das später in der Innenstadt (Rathausplatz und Paradeplatz) seinen Veranstaltungsort fand. Das Fest war Bestandteil der Kulturreihe „Die Welt ist bunt – Ingolstadt international“ ebenso wie das Afrikafest. „Zu Beginn waren beim Fest der Kulturen viele Kulturvereine aus dem Balkan vertreten. Im Laufe der Jahre stieg die Anzahl der teilnehmenden Vereine stetig, bis schließlich Länder aus nahezu allen Teilen der Welt dabei waren.“

    Man hat sich nach reiflicher Überlegung entschieden, das „Fest der Kulturen“ ebenso wie das „Afrikafest“ aus der Kulturreihe herauszulösen und als eigenständige Feste zu veranstalten. Aufgrund der steigenden Anzahl der teilnehmenden Kulturvereine war es unumgänglich, das Fest der Kulturen zu verlegen. Man hat sich für den Bereich an der Donaubühne entschieden, da diese Örtlichkeit genügend Platz bietet und für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgt. Albert Schneider blickt sehr gerne auf das Fest der Kulturen zurück: „Es war immer friedvoll und es hat immer viel Spaß und Freude bereitet, es zu veranstalten.“ (st-in)

    Weitere Informationen unter: www.kulturamt-ingolstadt.de

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