Hubers Bairische Wortkunde: Gemeinschafts-Geist

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Am Donnerstag, 16. Januar um 19 Uhr besucht Gerald Huber die Volkshochschule Ingolstadt mit seiner „Bairischen Wortkunde“.

Die Gesellschaften Europas wurden durch eine gemeinsame Kultur des Abendlands geprägt – und nicht durch die Vereinzelung des Menschen, den Individualismus.
Gerald Huber erzählt unterhaltsam und launig von verblüffenden Zusammenhängen: Wie die jagenden und sammelnden Sippen der Steinzeit die Gemeinschaft entdeckt haben. Welche Hilfsmittel dabei benutzt wurden. Wie erste gemeinschaftliche Stätten und schließlich Städte, Kommunen entstanden sind. Wie, quasi als Nebenprodukt der Gemeinschaftsbildung, die Götter entdeckt wurden. Er erzählt auch, warum Gemeinschaft und Sprache, Commune, Communio und Communicatio, die Kommune, das Kommunizieren und die Kommunikation untrennbar miteinander verbunden sind.

Gerald Huber, langjähriger Ingolstadt-Korrespondent des Bayerischen Rundfunks, studierte bayerische und mittelalterliche Geschichte sowie Sprachwissenschaften und verantwortet unter anderem die Sendung „Zeit für Bayern“ auf Bayern 2. Huber ist Autor zahlreicher Sendungen und Bücher zu historischen und kulturellen Themen, darunter „Kleine Geschichte Niederbayerns“ (Regensburg 2007), „Hubers Bairische Wortkunde“ – Wissen woher Wörter kommen (München, 2013), „12000 Jahre Weihnachten – Wurzeln eines Fests“ (München 2019). Huber ist Mitglied der süddeutschen Literatenvereinigung „Münchner Turmschreiber“ und wurde unter anderem mit der Tassilomedaille und dem Johann-Andreas-Schmeller-Preis ausgezeichnet.

Eine Veranstaltung der Katholischen Erwachsenenbildung Ingolstadt mit Unterstützung der Volkshochschule Ingolstadt. Der Eintritt beträgt fünf Euro. Eine Anmeldung ist über die vhs oder Abendkasse möglich. (st-in)

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