GKO: “KlangWellen” als Motto der neuen Saison

    Hotel Tipps

    TH Ingolstadt feiert ON Campus Festival

    Ein Festival der Superlative erwartet Ingolstadt am kommenden Freitag, den 24. Juni. Die Technische Hochschule Ingolstadt (THI) veranstaltet mit dem ON Campus Festival das...

    Neue Pfaffenhofener Stadtgeschichte(n) erhältlich

    Die neue Ausgabe der Pfaffenhofener Stadtgeschichte(n) beschäftigt sich mit der ersten Phase der Weimarer Republik in der Stadt. Die Jahre 1919 bis 1923 waren...

    SWI unterstützen Vereine der Region mit Trikotsätzen

    Überall in Ingolstadt und der Region bringen viele engagierte Sportler und Sportlerinnen jede Menge Leben auf die Sportplätze und die Vereine machen wichtige Jugendarbeit....

    weitere Artikel

    Teilen

    Seit über dreißig Jahren ist das Georgische Kammerorchester Ingolstadt (GKO) nun schon ein wichtiger Tell der musikalischen Landschaft Ingolstadts und lädt Jahr für Jahr großartige Solistinnen und Solisten ein, um gemeinsam in unterschiedlichste Stile, Epochen und Kulturen einzutauchen, Menschen zusammenzubringen und Musik erklingen zu lassen. In der Saison 2022/23 steht das Programm des GKO unter der Leitung von Chefdirigent Ariel Zuckermann ganz im Zeichen der „KlangWellen” und zielt darauf ab mit der einenden Kraft der Musik Brücken zu schlagen. „Wir haben uns erlaubt, von der Besetzung her mehr zu variieren. Und es ist uns auch wichtig, die neue Generation zu fördern“, erklärte Ariel Zuckermann bei der Vorstellung des Programms.

    Für die kommende Saison sind zehn sehr unterschiedliche Abonnementkonzerte geplant, die aber eines eint: Das zentrale Narrativ bildet der Kontext um Krieg und Frieden. Zu hören sind bekannte und neue Gesichter aller Generationen, die sich als Solistinnen die Bühne mit den Musikerinnen und Musikern des Georgischen Kammerorchesters feilen darunter die renommierten Pianisten Alfredo Perl, Javier Perianes und Eriko Takezawa, de Violinist*innen Noa Wildschut, Ilya Gringolts und Alina Pogostkina, der Cellist Alban Gerhardt, die Sopranistin Hila Baggio, der Trompeter Reinhold Friedrich, der Bandoneonist Marcelo Nisinman und der Kontrabassist Edicson Ruiz. Geboten ist ein vielfältiges Programm von Ludwig van Beethoven, Benjamin Britten und Astor Piazzolla über Peteris Vasks und Karl Amadeus Hartmann bis hin zu Henryk Mikołaj Gorecki und Rodion Schtschedrin

    Eingeläutet wird die neue Saison am 22.09.2022 im ersten Abonnementkonzert mit einer deutschen Premiere. Das Georgische Kammerorchester Ingolstadt präsentiert mit „Zoom in für Altflöte, Horn und Streicher“ ein neues Stuck des israelisch georgischen Komponisten Josef Bardanashvili, der das GKO schon seit vielen Jahren begleitet. Geleitet wird das Konzert von Ariel Zuckermann. Neben dem Chefdirigenten werden im Laufe der Saison auch Pawel Kapula, Anu Tali, Łukasz Borowicz und Mihhail Gerts am Pull des GKO stehen.

    Neben den Abonnementkonzerten finden auch in der Saison 2022/23 wieder belliebte Open-Air-Veranstaltungen, wie die Sunset Orchestra Nights auf der Donaubühne Ingolstadt statt. Zu erleben ist dort am 10 und 11.06. 2023 mit der schwedischen Multiinstrumentalistin Gunhild Carling ein Jazz- und Swing-Programm für Streichorchester. Zur großen Operngala lädt das Georgische Kammerorchester am 27.07.2023 beim Turm Baur Open Air ein. Ariel Zuckermann und das GKO wandeln dabei gemeinsam mit erstklassigen Gesangssolistinnen durch die Operngeschichte.

    V.l.: Tobias Klein, Saskia Morbach und Ariel Zuckermann

    Neben den facettenreichen Konzertprogrammen des GKO sind auch die Bildungsangebote des Kammerorchesters mit den Baby-Kinder und Familienkonzerten nicht mehr wegzudenken. Durch die kreative Konzeption der Konzertformate werden Kinder und Jugendliche altersgerecht an klassische Musik herangeführt, mit dem Ziel ihre Begeisterung dafür zu wecken Durch die Konzerte Rühren beliebte Fernsehmoderatoren wie Ralph Caspers, Juri Tetzlaff oder Malte Arkona. Der Zuspruch und die rege Teilnahme an den Veranstaltungen sprechen für sich. (gko)

    Neuer Geschäftsführer

    „Ich bin sehr gerne nochmal eingesprungen“, erklärte Tobias Klein bei der Vorstellung des neuen GKO Programms. Als langjähriger GKO-Geschäftsführer war er nach dem Weggang von Miguel Angel Parera Salva „reaktiviert“ worden. Aber nun ist am 31. Juli offiziell Schluss. Ab 1. August übernimmt Felix Breyer (derzeit noch Geschäftsführer der Bad Reichenhaller Philharmoniker) den Job. Was sich übrigens nicht ändert, sind die Abo-Preise – die werden nicht erhöht. Wieder aktiviert werden dazu die öffentlich zugänglichen Generalproben, denn frühere Anfangszeiten wie man sie etwa bei den Corona-Doppelkonzerten hatte, würden gut angenommen, so Orchestermanagerin Saskia Morbach. Und die Einführungen vor den Konzerten im Ingolstädter Theaterfestsaal werden wieder ins Foyer verlegt, wo man dann wieder näher dran ist am geschehen. (ma)

    Konzerttermine, Infos und Tickets gibt es unter www.gko-in.de

    Anzeige