kultURIG im Bauerngerätemuseum Hundszell

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    kultURIG findet dieses Jahr von Freitag, 9. bis Sonntag, 11. September, statt. Veranstaltungsort für das Brauchtumsfest ist erneut das Bauerngerätemuseum in Hundszell, ein ehemaliger Bauernhof, der das ideale Ambiente für dieses Brauchtumsfest bietet.

    Das bayerische Brauchtum und die Traditionen der Heimatvertriebenen werden von dem vielfältigen Familienprogramm perfekt in Szene gesetzt. Angefangen von Musik und Tanz bis hin zu Lesungen, Mundartautoren aus der Region, Ausstellungen, der Präsentation von unterschiedlichen und hochwertigen Trachten sowie Handwerkskunst. Auch die Mädchen und Buben können sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen.

    Am Freitagabend um 18 Uhr startet kultURIG im Biergarten mit dem Volksmusikabend. Die Besucher/-innen können sich auf das gemeinsame Singen mit Christoph Lambertz in Begleitung der Zandter Blasmusik freuen. Der Biergarten mit seiner altehrwürdigen großen Kastanie ist übrigens Schauplatz vieler weiterer Programmpunkte. So eröffnet dort am Samstag gegen 10 Uhr Bürgermeisterin Dorothea Deneke-Stoll offiziell das diesjährige Brauchtumsfest kultURIG. Zudem spielen im Biergarten an dem Festwochenende Musikgruppen aus der Region bayrische Blas- und traditionelle Volksmusik, Tanzlmusi, Märsche und Musik aus der alten Heimat. Sowohl der Samstag als auch der Sonntag werden bereits um 10 Uhr mit einem Weißwurstfrühstück eingeläutet.

    Foto: Weinretter

    Veranstaltungshalle:
    In der Veranstaltungshalle erwartet die Besucher/-innen an beiden Tagen ab 12.30 Uhr das unterhaltsame Programm im Sinne der Brauchtums- und Heimatpflege. Verschiedene Vereine stellen bayrisches Brauchtum vor, Kinder- und Erwachsenengruppen zeigen traditionelle Tänze. Außerdem sind dort Lesungen und Musik mit zahlreichen bekannten Mundartautoren aus der Region zu hören.

    Erster Stock des Bauerngerätemuseums:
    Hier wird die fast vergessene Tradition der Sitzweil (Samstag und Sonntag, jeweils 14 bis 16 Uhr) gelebt. Früher saßen die Familie, Nachbarn und das Gesinde in der Wohnstube beisammen, es wurden G’schichten erzählt, gemeinsam gesungen und gehandarbeitet.

    Scheune:
    In der Scheune können sich Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene am Lichtgewehr versuchen (Samstag, 10 bis 20 Uhr und Sonntag, 10 bis 16 Uhr). Die Zielscheibe ist ein optischer Sensor und wie nah man am Ziel ist oder ob es gar getroffen wurde, wird am Rechner ausgewertet.

    Alte Schmiede:
    Die traditionellen Handwerkskünste des Schmiedens und Dengelns, das Schärfen der Schneide einer Sense, werden in der Alten Schmiede gezeigt (Samstag und Sonntag, jeweils 12 bis 16 Uhr). Wer möchte, kann selbst versuchen, zu schmieden. Oder aber man bringt seine eigene Sense mit und lässt sie dengeln.

    Vorplatz des Bauerngerätemuseums:
    Selbst auf dem Vorplatz des Bauerngerätemuseums wird lebendiges Brauchtum gezeigt. Am Samstag ab 16.30 Uhr wird mit der Goaßl geschnoizt und an beiden Tagen im Bauerngerätemuseum gelehrt, wie eine Goaßl gedreht und individuell nach Körpergröße und Gewicht hergestellt wird. Am Sonntag haben ab zirka 17.45 Uhr die Böllerschützen ihren großen Auftritt. Zum Einsatz kommen Handböller, Standböller oder auch Böllerkanonen und es wird einzeln oder in spezieller Reihenfolge mit traditionellen Schwarzpulverwaffen geschossen.

    Kinderprogramm im Spielgarten, in der Veranstaltungshalle und in der Bauernstube:
    Auch die jungen Gäste kommen bei kultURIG auf ihre Kosten. Im Rahmen eines vielfältigen Kinderprogramms begeben sich Madln und Buam an beiden Tagen von 13 bis 17 Uhr im Spielgarten auf eine Reise zurück zu den Spielen wie zu Großmutters Zeiten. Und sie können sogar dem bayrischen Tapferen Schneiderlein begegnen, präsentiert am Sonntag von 15 bis 16.30 Uhr in der Veranstaltungshalle von Heinz-Josef Braun und Stefan Murr in einer lustigen Märchenerzählung mit Musik.

    In der Bauernstube gestaltet sich das Programm für Jung und Alt: Hier kann man am Samstag von 10 bis 15 Uhr den „spinnerten Weibern“ bei der alten Handarbeitskunst des Spinnens zuschauen oder den Märchen der Gebrüder Grimm, erzählt im Dialekt, lauschen (ab 16 Uhr). Zudem gibt es für Mädchen und Buben Ausmalaktionen und sie können freiweg bei Kinderliedern mitsingen. Am Sonntag wird von 11 bis 12 Uhr die guade oide Zeit lebendig – Geschichten, Gedichterl und Redewendungen, vorgetragen in der heimischen Mundart.

    kultURIG klingt am Sonntag mit dem Volkstanzabend aus. In der Veranstaltungshalle können ab 16.30 Uhr Anfänger unter der fachkundigen Anleitung von Monika Ketterl ihre ersten Tanzschritte wagen, ab 17 Uhr steht das Tanzparkett allen Tanzbegeisterten offen.

    Abgerundet wird das Brauchtumsfest an allen drei Festtagen von Informations- und Verkaufsständen zu den Themen Bayrische Sprache, Dialekte und Brauchtum. Sämtliche Veranstaltungen sind kostenfrei, auch die beiden Ausstellungen im Bauerngerätemuseum. Zu sehen sind „Ins Maul geschaut“ und „Vom Mustertuch zum Musterbuch“.

    Zu erreichen ist das Bauerngerätemuseum in Hundszell bequem mit dem Stadtbus, Linie 10 und 45, Haltestelle Kirchstraße (20 Meter vom Museum), dem Fahrrad oder dem Pkw. Fußläufig (zirka 100 Meter) stehen ausreichend Parkplätze für Pkw und Fahrräder zur Verfügung.

    Die Öffnungszeiten von kultURIG:
    Freitag, 9. September, 18 bis 22 Uhr
    Samstag, 10. September, 10 bis 22 Uhr
    Sonntag, 11. September, 10 bis 20 Uhr

    Wir danken der Sparkasse Ingolstadt Eichstätt, die durch ihre großzügige Unterstützung als langjähriger Sponsor die Durchführung des Brauchtumsfests kultURIG ermöglicht.

    Weitere Informationen zum Programm unter: www.kulturamt-ingolstadt.de und www.ingolstadt.de/kulturig

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