Piussee als Badeplatz freigegeben

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    Ab sofort darf im Landschaftssee im Piuspark gebadet werden. Die Stadt Ingolstadt hat den Badeplatz am Montag offiziell freigegeben und die Hinweisschilder auf das Badeverbot werden absehbar entfernt.

    Nachdem zuletzt Wasserproben unauffällig waren, konnte nun eine unbedenkliche Wasserqualität im Piussee festgestellt werden. Somit sind alle formalen Voraussetzungen für die Freigabe erfüllt. Ein Probebetrieb zu Beginn soll eine hohe Wasserqualität gewährleisten und weitere Informationen über die Badenutzung und Regenerationsfähigkeit des Landschaftssees liefern. Das Baden ist dabei in einem gekennzeichneten Bereich des rund 6.800 Quadratmeter großen Sees möglich. Der See verfügt über eine mechanische Filteranlage und eine bepflanzte Wasserfläche zur zusätzlichen biologischen Klärung. Dies entspricht dem Prinzip eines klassischen und naturnahen Schwimmteichs. Chemie kommt dabei nicht zum Einsatz, weshalb die Wasserqualität auch nicht den hohen Standards eines Freibades entspricht. Die Pflanzenklärbecken, die etwa ein Viertel der Seefläche einnehmen, und die südlichen Wassergärten dienen rein der Wasserhygiene und können nicht zur Abkühlung genutzt werden.

    Künftig wird der See im Rahmen eines mehrwöchigen Probebetriebs zweimal wöchentlich an jeweils vier Stellen beprobt, um Wasserqualität und Reinigungsleistung engmaschig zu überwachen. Da es ein mechanisch-biologisch gefiltertes Gewässer mit daraus resultierend schwankender Wasserqualität ist, kann es je nach Wetterbedingungen oder Eintrag von Verunreinigungen dazu führen, dass aufgrund von Messergebnissen und folglich möglichem erhöhten Gesundheitsrisiko ein temporäres Badeverbot ausgesprochen werden muss. Dies entspricht dem Vorgehen an anderen naturnahen Badegewässern im Stadtgebiet. In diesem Fall informiert die Stadt die Öffentlichkeit und es werden vor Ort Schilder aufgestellt.

    Bereits seit Herbst 2022 wurde der See regelmäßig beprobt, dabei ergab lediglich eine einzige Probe in der vorletzten Woche Werte, die die Freigabe des Badeplatzes „auf den letzten Metern“ nun noch um ein paar Tage verzögert haben. Grundlage für die jetzt erfolgte Freigabe war ein Sicherheitskonzept, das von einem externen Gutachter im Juni bewertet und freigegeben wurde und eine Satzung für den Badeplatz Piuspark, die der Stadtrat im Frühjahr erlassen hat.

    Um die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher an dem neuen, nicht beaufsichtigten Badeplatz zu gewährleisten, weisen künftig Schilder auf die für das Schwimmen freigegebenen Bereiche hin. Nichtschwimmer- und Schwimmerbereiche werden mit Bojenketten abgetrennt und eine „Umkleideschnecke“ steht neben Toilettenanlagen ebenso zur Verfügung wie Rettungsringe und Verbandskasten. (st-in)

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