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Bereits im Altertum war Quittenwein mit seinem zitronenähnlichen Aroma eine ausgesprochene Spezialität. Roh ist die Quitte nicht genießbar. Vorhandene Härchen an der Schale entfernen Sie am besten durch Abreiben. In der Küche können Sie die Frucht vielseitig als Beilage oder Zutat bei Obstgerichten verwenden. Hier zwei Rezeptideen:

Quittenkonfekt

1000 g Quitten
Wasser
Zucker
Hagelzucker, Kokosflocken und Kakaopulver

Die Quitten waschen, schälen, vierteln, vom Kernhaus befreien und kleinschneiden, mit Wasser bedeckt weichkochen. Mit dem Pürierstab zerkleinern und abwiegen. Die gleiche Menge Zucker hinzufügen und unter ständigem Umrühren so lange weiterkochen, bis eine zähflüssige Masse entsteht. Ca. 1 cm dick auf Pergamentpapier gießen und mehrere Tage trocknen lassen. In kleine Würfel oder Rauten schneiden und in Hagelzucker, Kokosflocken oder Kakao wenden.

Quitten in Rum

1000 g Quitten
1000 g Gelierzucker
1/4 l Wasser
2 Zitronen
50 g Rosinen
1/4 l weißer Rum
1 Prise Zimt

Quitten waschen, schälen, vierteln, vom Kernhaus befreien und kleinschneiden. In einem Topf zusammen mit Zucker, Wasser und Zitronensaft aufkochen und etwa 10 min weiterköcheln lassen. Eingeweichte Rosinen unter warmem Wasser abbrausen und zu den Quitten geben. Nach dem Abkühlen Rum und Zimt hinzufügen. In Gläser abfüllen und verschließen.

Passt hervorragend zu einer Jause mit Südtiroler Kaminwurzen oder Speck mit Schüttelbrot.

Rezepte: Wolfgang Erhard, Ingolstadt, Konditormeister aus Ingolstadt
Fotos: Michael Volkmann, München, Fotograf 

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